Frederike auf der Schoko-Insel

Frederike (13) macht Urlaub auf Bornholm und entdeckt die Schokoladenseiten der dänischen Insel. In diesem Gastbeitrag stellt sie ihre schokonautigen Recherche-Ergebnisse aus dem Norden vor:

Frontansicht Chocolaterie Kjaerstrup auf Bornholm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schokonaut-Erkundungsreise startet in dem kleinen Örtchen Snogebæk, im kühlen Ladenraum der familiär geführten Chocolaterie Kjaerstrup. In dem gemütlichen Lädchen ist man umgeben von süßen Versuchungen, die alle in der kleinen Manufaktur hinter der Theke mit sichtlich viel Liebe angefertigt werden. Der Laden ist hell und offen eingerichtet, und hinter einem großen Schaufenster liegen die Kalorien auf hängenden Porzellanwolken. Die schokoladigen Kunstwerke reichen von handgeschöpfter Tafelschokolade in verschiedenen selbst kreierten Sorten bis zu sehr einfallsreichen Pralinen. Besonders letztere zeigen die Vielfalt dieses Lädchens – so gibt es zum Beispiel „Irischer Kaffee“-Pralinen oder auch „Orange-Trüffel“-Pralinen.

Neben Klassikern wie Tafeln und Pralinen findet man aber auch Köstlichkeiten wie Marzipan-Nugatrouladen, Orangensirup, mit Zartbitterschokolade überzogenes und in Kokosstreuseln gewälztes Marzipan, Lakritzkugeln, Schokoladenherzen, Karamell- und Mokkasirup, Luxusmüsli mit Schokostückchen, Brotaufstriche und, und, und!

Nougatherz aus der Chocolaterie Kjaerstrup

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe mir erlaubt, zwei dieser Köstlichkeiten zu probieren. Mein erstes „Testprodukt“ war eine einfache, handgeschöpfte Vollmilchtafel. Auf den ersten Blick sieht die Schokolade etwas heller aus als die übliche aus dem Supermarkt, sie ist knackig, nicht zu süß und hat einen leicht bitteren Nachgeschmack, was sie aber eher interessanter macht. Mit einem Preis von 35 dänischen Kronen (entspricht aktuell ungefähr 5 Euro) liegt diese Tafelschokolade im mittleren Preisbereich der handgeschöpften Schokoladen. Sie bekommt von mir die Gesamtnote 2+.

Das zweite „Testprodukt“ war eine Tassenschokolade am Stiel. Der reinste Knüller! Die Schokolade löste sich ohne Rückstände schnell in der heißen Milch auf und war eine Wohltat für Körper und Geist. Mit einem Preis von umgerechnet ca. 2 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hier mehr als fair. Die Tassenschokolade bekommt die Gesamtnote 1! Der ganze Laden ist mir auf jeden Fall eine 1- wert!

Nachdem der Schokonaut mit vollem Magen in seine Rakete gestiegen ist, fliegt er nördlich nach Gudhjem. Im Schokocafé Bech genießt er die tolle Aussicht und futtert genüsslich ein paar der Köstlichkeiten. Dabei muss er allerdings tief in die Tasche greifen – außer er besitzt ein Handy mit Internetverbindung und hat einen Account bei Facebook! Denn besucht man diesen Laden virtuell und tippt auf den Daumen nach oben, bekommt man eine Praline aus Zartbitterschokolade mit Nougat-Marzipan-Füllung gratis. Trotz der hohen Preise ist die Auswahl hier nicht sooo groß und die Atmosphäre nicht sooo angenehm wie bei Kjaerstrup. Bech in Gudhjem bekommt von mir deshalb nur eine 2-.
Der Schokonaut steigt in seine Rakete und nach einer Umrundung der wunderschönen Insel nimmt er wieder Kurs auf seinen schokosüßen Planeten!

Frederike Wolff

www.kjaerstrup.dk

www.bech-chokolade-gudhjem.dk

Kommentare
2 Kommentare to “Frederike auf der Schoko-Insel”
  1. Schokoherz sagt:

    Auf Bornholm muss eine Robinsonade eine süße Angelegenheit sein. 😉

  2. doris sagt:

    Bravo! Ein toller Gastbeitrag.