Werkstatt-Pralinen

Wie wunderbar, wenn es Freunde gibt, die nicht nur neue Schokoladenstätten entdecken, sondern auch noch Kostproben von dort mitbringen. Ein großes Dankeschön an Corinna und Klaus, die in der Werkstatt der Süße im Prenzlauer Berg Pralinen zur schokonautigen Verkostung erstanden haben. Einziger Nachteil: Die Mitbringsel waren dermaßen lecker, dass eine sofortige Berlin-Reise notwendig scheint, um Nachschub zu besorgen. Abgesehen davon würde ich gerne selbst einen genaueren Blick in diese Werkstatt werfen (und dabei auch die Namen der gekosteten Kreationen erfragen).

Werkstatt der Süße Außenansicht

Ob hell oder dunkel, mit oder ohne Bezeichnung – dieses Konfekt war ein Hochgenuss. Der weiße Würfel mit dem bronzefarbenen Dekor besteht aus zwei Schichten: oben eine helle Creme, die intensiv nach Vanille schmeckt und dabei nicht so süß ist. Darunter Nougatkrokant, sehr zart und feinblättrig.

Pralinen Werkstatt der Süße

Die dunkle trüffelartige Praline ist wie ein Löffel Mousse au Chocolat im Zartbittermantel. Letzterer ist leicht säuerlich und harmoniert bestens mit der Füllung: Sie ist beinahe schaumig und schmeckt dezent nach Mokka.

Wer weißes Naschwerk normalerweise verschmäht, sollte hier eine Ausnahme machen. Die pure Weiße ist sehr schmelzig, auch außen, gefüllt mit einer Vanillecreme und nicht übermäßig süß oder künstlich – beides unterscheidet sie von vielen anderen ihrer weißen Kolleginnen.

Pralinen Werkstatt der Süße

Hier nicht im Bild, aber ebenfalls in der mitgebrachten Köstlichkeitenschachtel: ein Milchschokoladenwürfel. Dieser erinnert in Konsistenz und Geschmack ein bisschen an Erdnussbutter, ist aber weit davon entfernt, aufs Brot geschmiert zu werden. Zu exzellent der Genuss: außen weich, weist die Masse im Innern zunächst eine hohe Viskosität auf, dann verschmilzt alles zu einer cremig-weichen Melange.

www.werkstatt-der-suesse.de

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