Schoko-Schatz

„Monster verkriechen sich, die Schätze gehoben“, singt Herbert Grönemeyer. Glück gehabt – verfressene Ungeheuer sind also nicht in Sicht, dafür jedoch die güldenen Dublonen in ihren hübschen, zylindrischen Truhen. Letztere lassen sich ohne große Mühe öffnen, der Weg zum Goldschatz scheint nicht fluchbehaftet zu sein.

Golddublonen von DreiMeister

Sechs verschiedene Sorten der Golddublonen hat das Unternehmen DreiMeister im Angebot. Hier kommen vor allem Milchschokoladen-Fans, die es milchig-süß mögen, auf ihre Kosten. Costa Rica zum Beispiel hat einen Kakaoanteil von 38 %, ist recht weich im Biss und etwas zu süß; dennoch ist der karamellig-sahnige Geschmack angenehm.

Die Sorte Venezuela weist zwar nur fünf Prozentpunkte mehr Kakao auf, aber der Unterschied ist klar zu schmecken. Diese Dublone ist ein bisschen knackiger, auch karamellig, aber nicht so sahnig, sondern intensiver im Hinblick auf den Kakaogeschmack.

Ecuador (52 %) kann ich leider nicht empfehlen. Diese Schokolade ist sehr süß, ihr Charakter eher flach und wenig aromatisch.

Dafür schmeckt die nächste Kakaostufe – Santo Domingo, 71 % – wieder viel besser. Eine ganz leichte Tabaknote lässt sich ausmachen, dazu ein vollmundiger Geschmack.

Und die Dublone aus Ghana (85 %) ist mein Favorit: kräftiger, dunkler Kakaogeschmack, dazu eine ganz leichte Säure und ein angenehmer Schmelz.

Golddublonen von DreiMeister

Die Golddublonen sind nicht aus der Karibik oder anderen Piratengewässern angeschwemmt worden, sondern entstammen einem westfälischen Unternehmen, das ursprünglich von drei Confiseuren – den drei Meistern – gegründet wurde. Heute ist nur noch einer der Gründungskapitäne an Bord, zusammen mit einer über 150 Menschen starken Crew. Mögen sie immer eine Handbreit Schokolade unterm Kiel haben.

www.dreimeister.de

Kommentare
Ein Kommentar to “Schoko-Schatz”
  1. Annika sagt:

    Ganz tolle Fotos :)!
    Du bist selbst ein Schoko-Schatz.

    Liebe Grüße,
    die kleine Motte.