Oh, wie schön ist Ecuador

Ob sich der Name dieser Schokolade von einem panamaischen Volksstamm ableitet oder ob es vielleicht andere namensgebende Gründe gab, konnte nicht mit letzter Gewissheit geklärt werden. Jedenfalls ergeben der ungewöhnliche Name und die fernländischen Zauber ausstrahlende Verpackung eine leicht exotische Anmutung. Doch aus Panama stammt diese Schokolade nicht – Ecuador ist die Heimat von Kuná. Eine Besonderheit ist allen Kuná-Schokoladen zu eigen: Bei der Herstellung wird ausschließlich unraffinierter Rohrzucker verwendet.

Kuna Schokolade

Die Sorte Coffee Nibs schickt einen intensiv schokoladigen Duft voraus, ist sie erst einmal von ihrer Hülle befreit. Der Kaffeeduft hingegen ist dezent, der Kaffeegeschmack dafür jedoch ausgeprägt. Die Nibs sind nicht zu hart und lassen sich gut kauen. Die Schokolade ist schön knackig und zeigt klare Bruchkanten. Allerdings kann sie mit nur wenig Schmelz aufwarten. Ihr eigener Geschmack steht dem intensiven Geruch zum Trotz im Hintergrund, sie scheint (nur) die Bühne für den Kaffee zu sein. Beide passen auch gut zusammen, ein gehaltvollerer Kakaogeschmack wäre jedoch wünschenswert.

Kuna Schokolade

Auch Cardamom-Salt duftet intensiv und nach einer würzigen Frische. Das Salz fehlt zwar in der aufgeklebten Zutatenliste auf der Verpackung, ist aber eindeutig enthalten – in einem gut dosierten Maße. Diese Schokolade bricht weniger knackig als die andere, dafür ist sie ein kleines bisschen schmelziger. Der Kardamom sticht deutlich heraus, auf angenehme Weise, ist nicht aufdringlich. Es ist eine ungewöhnliche und interessante Geschmackskombination. Wer Kardamom mag, sollte sie unbedingt probieren.

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